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Mit diesen Seiten möchte ich einen kleinen Überblick speziell über die Lausitzer Moldavite vermitteln. Ich hoffe es ist mir hier gelungen, etwas von der Schönheit der Vielfalt und dem Formenreichtum der Lausitzer Moldavite wiederzugeben.

Vorwort

Als ich vor über 12 Jahren beim Achatsammeln meine ersten Moldavite fand, wurde ich mit dem Moldavitvirus infiziert und die Faszination an diesen seltenen kleinen grünen Steinchen ist bis heute geblieben. Wenn einen dann die Lust packt mal wieder nach Moldaviten zu suchen, ist das Wetter zum Beispiel nur Nebensache. So war ich schon bei weit über 30°C in praller Sonne oder bei klirrender Kälte von -15°C erfolgreich auf suche. Neben dem Sammeln interessiert mich natürlich auch die einzigartige Entstehungsgeschichte der Moldavite.

Moldavite werden in der Lausitz seit 1967 gefunden aber gerade in den ersten Jahren nach Bekanntwerden waren die Funde doch noch sehr spärlich. Heute interessiert sich eine größere Schar an Sammlern für die Moldavite der Lausitz und so kommen jetzt jährlich über 100 Neufunde hinzu. Gut 99% aller Lausitzer Moldavite befinden sich in Privatsammlungen.

Entstehung

Ihre Entstehung verdanken die Moldavite dem Einschlag eines etwa 1km großem Meteoriten, welcher die Erde vor circa 14,8 Millionen Jahren in einem flachen Einschlagswinkel traf. Vom Impaktor selbst blieb nichts übrig, das Nördlinger Ries als Meteoritenkrater zeugt aber noch heute von diesem kosmischen Großereignis. Die Moldavite als Auswürflinge infolge des Impakts regneten mehrere 100km entfernt vom Einschlagsort nieder. So bildete sich das Böhmische und Mährische Streufeld, in dem die Moldavite heute hauptsächlich gefunden werden. Das es sich bei den Moldavitfunden in der deutschen Lausitz um ein eigenes Streufeld handelt ist zwar naheliegend aber meiner Meinung nach noch nicht eindeutig geklärt. Generell wurden aber alle Moldavite durch Flüsse mehr oder weniger weit umgelagert.

Moldavite, die einen Schmelzpunkt von 1400°C und eine höhere Härte als normales Glas haben, bestehen hauptsächlich aus Silicium. Lechatelierit zeugt von Entstehungstemperaturen um die 2000°C, und Lechatelieritschlieren im Durchlicht zeigen an das das Glas bei der Abkühlung nicht vollständig durchmischt war. Kleine Gasblasen, die im Unterdruck stehen beweisen, das die Moldavite bei ihrer Entstehung, bis zu 30 km hoch in die Luft geschleudert wurden. Ihre heutige Oberflächenskulptur dagegen erhielten die Moldavite erst in den Sedimenten, in die sie eingebettet wurden. Da die Skulptur von einigen Faktoren wie Liegezeit, Art und Alter des Sediments, Zusammensetzung der Moldavite und der Bodenwässer mit abhängig ist, gibt es heute auch zur Freude der Sammler zum Teil größere Unterschiede in der Oberflächenskulpturierung.

Impressum

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Enrico Hoff

Albert-Schweitzer-Siedlung 13

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